Jubiläum der Privatschule Dominik Savio

15. Dezember 2020
Quelle: Distrikt Schweiz

2020 dem Ende zuneigte. Gott Lob und Dank zu sagen, dafür gab es an diesem Tag einen speziellen Grund. Die Privatschule Dominik Savio in Wil erreichte im Sommer 2020 ein beachtenswertes Alter von 25 Jahren, und um dies zu feiern waren Eltern und Schüler, Ehemalige und Mitarbeiter, Priester und Wohltäter im Kirchengemeindezentrum der Heiligen Familie zusammengekommen.

Liebe Leser, eigentlich braucht es nur zwei Worte, um Ihnen dieses Jubiläumsfest zu beschreiben: Dankbarkeit und Freude.

Den ganzen Tag hindurch war der Gedanke der Dankbarkeit allgegenwärtig. In der Predigt führte Pater Schreiber den Gläubigen all die Wundertaten Gottes, die uns zu ewigem Dank verpflichten, vor Augen. In der Sakramentsaussetzung, welche sich der Messe anschloss, wurde Gott gelobt und hochgepriesen. Der neue Schweizer Distriktobere Pater Favre sprach bei der Festfeier ein Wort an die Festgemeinde, und Pater Mörgeli, welcher anstelle von Pater Frey die Chronik der Schule zusammenfasste, erläuterte in kurzen Worten, wem alles diese Schule zu verdanken ist. Dank galt als Erstes all denen, welche die Realisierung der Schule überhaupt ermöglichten und in den ersten Stunden einige Hindernisse zu überwinden hatten. Auch der Einsatz der katholischen Lehrer, von denen drei schon seit der Gründung der Schule mitwirken, wurde gebührend erwähnt und gefeiert. Andere Angestellte, die seit 10 oder 20 Jahren ihre Arbeit an der Schule verrichten, erhielten ebenso ein Ehrengeschenk. Zudem hatten die Schüler ihrem Rektor, Pater Bayer, als Dankeschön einen geistigen Blumenstrauß vorbereitet.

Dieses 25-jährige Jubiläum war für alle ein großes Freudenfest, das braucht wohl kaum erwähnt zu werden. Alles lud zur Freude ein: der feierliche Gesang in der Kirche, das leckere Mittagessen, Pommes mit Würsten, welches unter Festzelten eingenommen wurde, sowie die vielen unterschiedlichen von den Schülern vorbereiteten Spiele sorgten für abwechslungsreiche Unterhaltung. Man konnte im Ringwerfen, Büchsenschießen, Sackhüpfen, Fußballtorwand- und Armbrustschießen miteinander rivalisieren. Die Hüpfburg erfreute viele Kinderherzen. Und was auf keinem Fest fehlen darf, fehlte auch hier nicht: Musik. Klavier, Flöte, Geige, Gitarre, Hackbrett, Ziehharmonika, Schwyzer Örgeli, Drum Box und Alphorn verliehen dem ganzen Nachmittag eine heitere Stimmung. Auch das umfangreiche Dessertbuffet konnte die Laune aller Gäste nur heben.

Es war ein gelungenes Fest, welches Groß und Klein vereinte, um mit König David zu sprechen: „Preist den HERRN! Denn er ist gut, denn seine Gnade währt ewig“ (1 Chronik 16,34).